An der Wittenberger Schlosskirche

Schlosskirche Wittenberg – Diebstahlschutz in historischem Ambiente

Diebstähle auf Baustellen nehmen immer mehr zu. Neben dem Schaden, der durch das Entwenden von Material und Gerätschaften entsteht, ist es vor allem das rabiate und oftmals unnötig zerstörerische Vorgehen der Täter, welches zu wirtschaftlichen Verlusten und viel Ärger führt. Selbst wenn es kaum etwas zu entwenden gibt, werden beim unbefugten Eindringen Zäune, Türen, Tore, Fenster usw. schwer beschädigt und in Mitleidenschaft gezogen. Finden die Verbrecher in ihren Augen gar zu wenig lohnenswertes Diebesgut vor, lassen sie ihren Frust oftmals an den örtlichen Anlagen und Gebäuden aus und zerstören gezielt oder wahllos. Besonders prekär und bedauerlich ist dies bei denkmalgeschützen Objekten.

Professioneller „passiver“ Schutz von Material, Werkzeug und bereits Errichtetem allein reicht also nicht aus. Jeglichen Schaden gilt es bereits im Ansatz zu verhindern, Sicherheit vorbeugend wirken zu lassen. Mit eben diesem Ansatz ging die VSU SWSG auch das Bauprojekt „Schlosskirche Wittenberg“ an. Dieses einzigartige Ensemble steht wie Wittenberg selbst, seit Jahrhunderten im Fokus bedeutender Ereignisse, nicht zuletzt wegen der berühmten 95 Thesen Luthers. Viel Kraft, Geld und Arbeit war bereits in die Sanierung und die behutsame Modernisierung historischer Bausubstanz geflossen, welche nun unter anderem durch den anstehenden Neubau eines kompletten Flügels fortgesetzt würde.

Es wurde schnell klar, dass eine derart komplexe & große Baustelle wie das Ensemble der Schlosskirche Wittenberg nicht allein durch Bestreifung und an einigen festen Punkten eingesetztes Sicherheitspersonal wirksam und dauerhaft geschützt werden konnte. Stattdessen setzte man beim Sicherungskonzept auf eine Kombination aus Überwachungstechnik, bereitstehenden Einsatzkräften und einer rund um die Uhr besetzten und wachsamen Videoleitzentrale. Unsere Firma übernahm dabei den technischen Part und stellte die benötigte Anzahl WellnerBOXen zur Verfügung. Je nach Ausdehnung der Baustelle und Lagerflächen waren stets zwischen 3 und 5 Container im Einsatz, auf deren Sensoren und Kameras die Leitzentrale in Echtzeit zugreifen konnte, bspw. um virtuelle Wächterrundgänge zu initiieren.

Unsere Überwachungslösungen standen in engen Passagen, auf Freiflächen, neben Materiallagern, auf Baucontainern, vor Jahrhunderte altem und neuerrichteten Mauerwerk. Diese Positionen änderten sich im Laufe der Monate mehrmals, passend zum Baufortschritt. Hierbei bestätigten sich erneut die großen Stärken der WellnerBOX: flexibel, mobil und autark einsetzbar zu sein. Ohne dass es ständiger Kalibrierungen oder neuverlegter / wiederhergestellter Versorgungsleitungen bedurfte, konnte man die BOXen einfach mit vorhandenem Transportgerät umsetzen. Sicherheitslücken entstanden so gar nicht erst. Während es bei anderen Objekten oft zu Vorfällen kommt und potentielle Täter zumindest testen, wie weit sie ungestört gehen können, blieb die Schlosskirche Wittenberg während der Bauzeit von Einbrüchen, Diebstählen, Sabotage und Vandalismus verschont.

An ihr kam Niemand ungesehen vorbei, WellnerBOX am Zugang zur Schlosskirche

An ihr kam Niemand ungesehen vorbei, WellnerBOX am Zugang zur Schlosskirche

Heute erstrahlen Schlosskirche und Anbau in frischem Glanz und erwarten die vielen Tausend Besucher, welche das Lutherjahr 2017 zu einem Besuch dieses berühmten Ortes nutzen wollen.

Wir sind stolz darauf unseren kleinen Beitrag zur störungsfreien Fertigstellung eines so reizvollen Objektes geleistet zu haben und freuen uns auf das nächste spannende Projekt.

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