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Energiemanagement (Stand 2010)

Innovation in der Überwachungstechnik

03Wie begann diese Innovation in der Überwachungstechnik? Es ist sicherlich immer interessant, hinter die Kulissen einer solchen Entwicklung zu schauen. Wir schauen hinter die Kulissen und zeigen Ihnen das „wie“ und „warum“. welches schließlich zur Entwicklung der WellnerBOX führte.

Die Anfänge der Innovation: Falschalarm vermeiden

Seit über 10 Jahren installieren wir Videosicherheitsanlagen, vornehmlich fürs Freiland und zur Außenüberwachung. Folgende Elemente sind dabei fest an Masten oder Gebäuden installiert:

  • Kameras
  • Bewegungsmelder
  • Scheinwerfer
  • Lautsprecher

Die Frage: „Wie reduziert man Falschalarme?“ ist entscheidend für den Erfolg einer solchen Videoanlage, damit vorbeugend und nachhaltig für Diebstahlschutz im Außengelände gesorgt werden kann.

Eine Innovation in der Überwachungstechnik bahnt sich an

Ein langjähriger Kunde und zufriedene Nutzer fest installierter Videoüberwachungstechnik an mehreren Standorten, forderte uns auf eine gleichwertig sichere Lösung für Wanderbaustellen und den mobilen Diebstahlschutz von Baumaschinen und Material zu entwickeln. Es gäbe aber keinen Strom, keinen Internetanschluss und im Wochentakt würde die Baustelle um einige hundert Meter versetzt, all dies fernab jeder Ortschaft.

Uns war bewusst, dass wir bei der Sicherheitstechnik selbst keine Abstriche machen wollten, um das bekannte Sicherheitslevel aufrechtzuerhalten. Ziel war von Beginn an war also, eine mobile Lösung zu entwickeln, zur Falschalarmreduzierung und Schadensvermeidung optimiert. Dies geht nur, wenn sich ein Videosicherheitsleitstand bei Alarm sofort auf das System aufschalten und die Situation beurteilen kann, um entsprechende Handlungen  auszuführen:

  • Ansprechen über Lautsprecher
  • Interventionskräfte aktivieren

Bekannte, auf dem Markt befindliche Systeme, erfüllten nach unserem Urteil die Anforderungen für diese Innovation in der Überwachungstechnik nicht.

Wellner-BOX – die technische Umsetzung

Erste Generation eines Videoüberwachungscontainers
Erste Generation eines Videoüberwachungscontainers

Wir begannen daher, uns vertraute und verlässliche Technik an einem Standard-Schutt-Container, typischerweise auf Baustellen im Einsatz ist, zu installieren und mit Akkus energetisch zu versorgen. Der Aufwand und der Stromverbrauch der eingesetzten Komponenten waren hoch. Auch stellte sich schnell heraus, dass die Robustheit der Komponenten eine große Rolle spielen musste, da mit häufigem Transport des Systems zu rechnen war. Schnell wurde klar, dass die große Herausforderung nicht die UMTS-Anbindung des Systems darstellte, sondern, eine zuverlässige Stromversorgung unter allen Umständen zu gewährleisten.

Trotz aller noch vorhandenen technischen Unzulänglichkeiten wurde bereits erste Variante unseres Videoüberwachungscontainers ein Erfolg, weil damit nachweisbar Diebe von Baustellen ferngehalten werden konnten, ohne dass ständig Falschalarm (etwa durch Tiere) ausgelöst wurde. Verblüffend war der abschreckende Charakter des Systems, mit welchem an der besagten Baustelle mitten im Wald Diebe angesprochen und verjagt werden konnten, die zuvor regelmäßig die Baustelle nachts besucht und Material entwendet hatten. Die Abschreckung durch den Container funktionierte selbst dann noch, als dieser im Winterzeitraum seine Funktion für einige Zeit, aufgrund damaliger technischer Mängel, aufgab: es kam auf der Baustelle nichts mehr weg! Dies war für uns Motivation genug, das System weiter zu entwickeln.

Schritt für Schritt zur All-in-One-Lösung

Videokopf einer WellnerBOX (Stand 2010)
Videokopf einer WellnerBOX (Stand 2010)

Ein großer Mangel war die noch unzureichende Stromversorgung (mindestens zwei Mal in der Woche mussten die Akkus per Dieselaggregat aufgeladen werden) und die eher provisorische Verknüpfung der sicherheitstechnischen Komponenten. In einem ersten wichtigen Optimierungsschritt schafften wir es, Verkabelung, Schnittstellen und zentrale Elemente so aufeinander anzupassen und optimieren, dass zur Systemsteuerung nunmehr ein kleiner robuster Schaltkasten genügte. Der Videokopfes (in seiner ersten Version) einer WellnerBOX beinhaltet also Folgendes:

  • Domekamera
  • Bewegungsmelder
  • Infrarotscheinwerfer
  • Laustprecher
  • Router
  • Videorekorder

Alle Elemente sind miteinander verknüpft. Dieser Videokopf kann mittlerweile auch als Einzellösung für eine Überwachung eingesetzt werden, wenn ein Stromanschluss vorhanden ist.

In einem weiteren Entwicklungsschritt wurde durch intensive Entwicklung und Zusammenarbeit mit externen Experten eine Stromversorgung durch Photovoltaikpanele und Brennstoffzellen konzipiert und schließlich zur Serienreife geführt, optimal für den mobilen Einsatz im Freiland. Damit können wir mittlerweile eine nahezu 100%ige Unabhängigkeit von stationären Stromquellen garantieren, ohne dass die sicherheitsrelevanten Merkmale unserer Lösung darunter leiden – eine echte Innovation in der Überwachungstechnik eben.

Weiterführung der Innovation

Erwischt! Der WellnerBOX bleibt kein Diebstahlversuch verborgen.
Erwischt! Der WellnerBOX bleibt kein Diebstahlversuch verborgen.

Ein vorerst letzter Schritt bei der Optimierung der WellnerBOX waren Anpassungen mechanischer Art der Containerhülle (z.B. Anbringung der Solarpanele, Belüftung für eine Brennstoffzelle) und die Realisierung einer sicheren Transportmöglichkeit mittels PKW-Anhänger. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. So wie sich Ansprüche von Kunden und Anforderungen des Marktes in permanenter Bewegung sind, entwickeln auch wir das System WellnerBOX beständig weiter, stets darauf bedacht die technisch beste Lösung für autarken und mobilen Diebstahlschutz zu liefern, garantiert! 

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